Auf der Suche nach der Wahrheit

Buch-Cover „Auf der Suche nach der Wahrheit“
Hans-Werner Sinn

Hans-Werner Sinn, Herder: München, Februar 2018, 672 S.

Aus kleinen Verhältnissen an die Spitze der Ökonomen-Zunft. Am 21. Februar 2018 erscheint die Autobiographie von Hans-Werner Sinn im Verlag Herder.

Hans-Werner Sinn hat wie kein anderer in den letzten Jahrzehnten die wirtschafts- und sozialpolitischen Debatten in Deutschland und Europa geprägt. Sinn gilt als einer der wichtigsten Köpfe des Landes. Zu seinem Weg gehört die Mitgliedschaft zur Jugendorganisation der SPD, den Falken, ebenso wie der Einfluss durch die 68er oder die Bewunderung für Willy Brandt. Das Studium der Volkswirtschaftslehre veränderte seine geistige Prägung; alles Ideologische ist ihm bis heute ein Gräuel. Vielmehr folgt er den Regeln der Wissenschaft, bei denen es ihm vor allem auf die fortwährende Suche nach der Wahrheit ankommt – das Credo seines Lebens.

Seine  Leistungen auf der wissenschaftlichen Weltbühne sind herausragend, doch Sinn blieb nicht im Elfenbeinturm der Wissenschaft. Er hat mit seinen wirtschaftspolitischen Überlegungen die Republik verändert. Ob Kritik an den ökonomischen Regeln der Wiedervereinigung, ob Standortdebatte, Reform des Sozialstaates, Bewältigung der Eurokrise, Migration oder Brexit – Hans-Werner Sinn mischte und mischt sich noch immer ein, durchaus kontrovers. In seiner Autobiografie „Auf der Suche nach der Wahrheit“, die anlässlich seines 70. Geburtstages erscheint, zieht er Bilanz seines außergewöhnlichen Lebens.

Das Buch ist ab dem 21. Februar 2018 beim Herder-Verlag erhältlich und kann hier vorbestellt werden.

Vorabdrucke:

„Ein Leben lang die eine Frage“, Die Zeit, 15. Februar 2018, S. 29.

Interviews zum Buch:

„Manche empfinden die Wahrheit als provokant“, Interview mit Hans-Werner Sinn und Gerlinde Sinn, Handelsblatt.com, 16. Februar 2018.